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ERÖFFNUNGSPARTY TECHNO CLUB : 16.9.1988 - Frankfurt - Dorian Gray

 

Für einmal wird nicht über ein Live Konzert berichtet, sondern über die wirklich eindrückliche Eröffnung des neuen Techno Club in Frankfurt´s schönster Disco Dorian Gray. Wer früh genug da war, kurz nach 9, wurde mit einem Gratisdrink begrüsst, Presseleute in die sogenannte VIP-Lounge, wo - Kompliment an die Organisatoren des Techno Club - bereits Snacks und Gratissekt unbeschränkt zur Verfügung stand.

Dirk Ivens, seines Zeichens Sänger der belgischen Techno-Formation Klinik, hatte eine interessante Front 242 Videokassette mit Clips und Live-Ausschnitten mitgebracht, die dann auch im Videovorführraum gleich beim Eingang große Beachtung fand.

Zum Schmunzeln brachte mich der Umstand, dass zwar Hunderte von Front 242 Fans sich gebannt den Videostreifen anguckten, aber nicht im Geringsten merkten, dass sich neben Dirk Ivens auch zwei weitere prominente Gäste unter das Publikum gemischt hatten : Nhan von Nitzer Ebb und Patrick Codenys von Front 242 selbst!

Der Technoclub konnte zur Eröffnung dieser nun regelmässig am Freitag stattfindenden Institution mit einigen interessanten Exclusivitäten auf dem Plattensektor aufwarten : So wurde neben Front 242´s neuer Maxi “Headhunter” auch erstmals Nitzer Ebb´s “Control I´m Here” und Klinik´s “Fever” 12” gespielt. Zur großen Freude des mittlerweile auf 1000 Leute angewachsenen Publikums, das sich voll von den harten Technoklängen mitreissen ließ.

Ab Mitternacht etwa legten dann Talla und Alex, die beiden Macher des Techno Club selbst ihre Platten auf und bald konnte man sich kaum mehr vom Fleck bewegen, derart viele Menschen hatten sich freiwillig ins Gedränge gestopft.

Insgesamt über 1300 Eintritte wurden verzeichnet und damit dürfte dem Techno Club, nun am Freitag jeder Woche, wohl der verdiente Erfolg beschieden sein.



                                                                                                                             Veröffentlicht im November 1988 - Heft 38



1984 wurde der Technoclub von Talla 2XLC und Matthias Haibach gegründet, die erste Party fand am 2. Dezember statt. Später wurde das Team ergänzt durch Alex Azary und Michel Greulich. Der Name setzt sich zusammen aus Technologie und Club. „Technologie“ stand dabei für den technologischen Fortschritt und „Elektronik“ und sollte zum Ausdruck bringen, dass nur elektronische Musik gespielt wurde (anfangs vor allem Electropop und EBM, später wurden die Partys mit House, New Beat und frühem Techno vermischt). Der Begriff Techno als Stilrichtung der Musik wurde bereits 1982 von Talla 2XLC verwendet, der in einem Frankfurter Plattenladen elektronische Musik in die Kategorie „Techno“ einsortierte.

Der Technoclub fand immer am Sonntagnachmittag im No Name in der Frankfurter Innenstadt statt. So wurde er auch zum ersten Afterhour-Club für die Besucher des Dorian Gray.

 

Technoclub Frankfurt Dorian Gray

Der Ort der Veranstaltung wechselte vom No Name zum Roxanne (über der Frankfurter Zeil), zum Omen und schließlich ins Dorian Gray. Im Omen veranstaltete der Technoclub als einer der ersten Acid-House- und New-Beat-Partys in Deutschland.

1989 veröffentlichte das Technoclub-Team die erste Ausgabe des Fanzines Frontpage, das sich zu einem der bekanntesten deutschen Magazine für elektronische Musik entwickelte.

Eine club-eigene Compilation-Reihe mit Künstlern aus dem EBM-, Elektro-, Trance- und Techno-Umfeld erschien ab 1990 auf dem Label New Zone.

Nach der Schließung des Dorian Gray im Jahr 2000 fanden ab 2004 wieder regelmäßige Technoclub-Veranstaltungen statt, zunächst im Frankfurter Club Café Royal, später im Börsenkeller Stocks und im SoundZ in Rödermark.

Von Oktober 2006 bis April 2011 hatte der Technoclub eine Partyreihe im Frankfurter Club U60311. Danach wechselte man in das ebenfalls in der Frankfurter City gelegene Monza.

Zwei Jahre später erfolgte nach dem Umbau des Clubs in eine sogenannte Off-Location der Wechsel in den renommierten MTW Club in Offenbach. Hier finden nun an jedem ersten Samstag im Monat Events mit internationalen und nationalen DJs und Acts statt. Dabei werden sowohl aktuell weltbekannte DJs der Trance- und Progressive-Szene als auch rauschende Classic-Partys mit DJs von „damals“ präsentiert.

 

Das wohl legendärste Konzert im Techno Club gab definitiv die Band Nitzer Ebb im Jahr 1989.

 

 

 

 

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COMPILATION :

 

New Life - 13 Years Of Electronic Lust


01. Laibach - Geburt einer Nation 4:20
02. Front 242 - Quite Unusual 4:57
03. Chris & Cosey - Driving Blind 5:50
04. Moev - Wanting 6:22
05. Skinny Puppy - The Choke 5:00
06. Click Click - I Rage, I Melt 6:27
07. Die Krupps - Machineries Of Joy 6:31
08. Mussolini Headkick - Your God Is Dead 3:52
09. Numb - Hanging Key 6:15
10. Psyche - Brain Collapse 4:08
11. The Klinik - Cold As Ice 6:11
12. Front Line Assembly - Landslide 4:45
13. Cassandra Complex - One Millionth Happy Customer (EBM-Mix 1994) 6:00
14. Nitzer Ebb - Let Beauty Loose 2:23
15. Severed Heads - New Life 4:07

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