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SKINNY PUPPY : November 1988 - Heft 38

 

An dieser Stelle noch große Worte über Skinny Puppy zu verlieren, erübrigt sich eindeutig, gehört doch die extreme Band aus Vancouver, dem Techno-Mekka Kanadas, längst zur Elite der etablierten Technobands.

Das Interview mit der Band, die sich seit Jahren besonders gegen Tierversuche stark macht, wurde in unserem Auftrag von New Life Schweden geführt.

Die Antworten der einzelnen Bandmitglieder haben wir jeweils zusammengefasst.

 

Skinny Puppy 0102

Hakan Ehrnst / New Life : “Wenn ich eine Band aus einem anderen Land vor mir habe, dann möchte ich immer erst mal etwas über die Musikszene des jeweiligen Landes erfahren ... .”

Skinny Puppy : “Nun, in Canada ist es nicht anders als andernorts auch : die Musik und ihre Gefolgschaft unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. In Vancouver profitierten wir von einer starken Unterstützung jeder Art von alternativer, neuartiger Musik. Die Leute  sind Neuem gegenüber sehr offen. Was heisst neu : extrem wäre wohl richtiger : Industrial Sound ist tierisch angesagt. Das Gleiche gilt auch für Montreal, eine sehr weltoffene Stadt.

 

Toronto dagegen ist eher konservativ, zumindest bis vor kurzem noch. In den letzten Jahren ist es etwas besser geworden.

Es gibt immer noch viel Rocker und Rock´n´Roller, aber im großen und ganzen sehe ich eine positive Entwicklung zum Guten, obwohl es immer noch zu viele Menschen gibt. die mit elektronischer Musik einfach nichts anfangen können, die einfach nicht verstehen, wo wir musikalisch herkommen und wo wir hinwollen. Ich glaube allerdings, ohne uns jetzt groß loben zu wollen, dass wir doch einiges in Kanada in Bewegung gebracht haben. Irgendwie sind wir in Kanada immer noch die einzige Band, die wirklich auch kommerziell Erfolg hat mit dieser Musik. Was ich immer wieder merkwürdig, ja fast pervers fine, ist, dass in Städten, wie Vancouver oder Montreal diese Art von Musik populärer ist als an den Orten, wo sie ursprünglich herkommt; und das wäre in England, Europa. Aber wenn ich mit Leuten von dort drüben spreche. dann erfahre ich, dass die Leute immer noch auf ultra-kommerziellen Sound abfahren.

Es scheint je länger je mehr so, dass wir mit unserer Stadt wirklich Glück haben. Wir leben in einer Stadt, in die auch mal eine europäische Band nur grad für ein Konzert rüberfliegt, weil sie außerhalb Vancouvers gar nicht bekannt sind und so auch nicht auftreten können. So spielten kürzlich The Legendary Pink Dots, Einstürzende Neubauten oder Test Department ausschließlich in Vancouver.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Und in Toronto oder Montreal hätten diese Bands überhaupt kein Publikum?”

Skinny Puppy : “Doch doch, in einigen speziellen Clubs, aber es lohnt sich für die Bands gar nicht, nach Vancouver anderorts zu spielen. Ich meine die Distanz Vancouver - Toronto ist immens und dazwischen ist nichts, nur Wald und Wasser. Also stehen die Leute vor der Entscheidung : Vancouver oder Toronto. Nun da sie in Vancouver mehr Erfolg haben, entscheiden sie sich immer für Vancouver. So einfach ist das.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Für viele Europäer sind Kanadier gleich Amerikanern. Skinny Puppy gilt bei vielen hier als US-Band. Was hält ihr davon?”

Skinny Puppy : “Also ehrlich gesagt : da werden wir stinksauer. Wir sind stolz, aus Kanada und nicht aus den USA zu kommen. Du musst dir das so vorstellen : die Kanadier haben etwa die gleichen Vorurteile und Gefühle gegenüber den Amerikanern, wie ihr Europäer. USA hat einfach zuviel Macht und versucht alles zu kontrollieren. Viele Amerikaner sehen Kanada als ihre Kolonie an. Das stinkt uns gewaltig - und wenn wir nach Europa kommen und hier einen Amerikaner hören; das macht uns richtig krank, haha!”

Hakan Ehrnst / New Life : “Aber ihr verkauft doch auch in USA?”

Skinny Puppy : “Klar, wir sind ja keine Rassisten! Nein. Spaß beiseite : Unsere Platten erscheinen über Nettwerk/Capitol und Capitol ist eine US-Firma. Das sieht so aus : Canada ist Nettwerk, USA und der Rest der Welt ist Capitol. Capitol wiederrum wird durch EMI vertrieben, was uns eine wirklich erstklassige Verbreitung unserer Platten garantiert. Wir sind sehr glücklich über diese Abwicklung. Weil wir nachwievor bei Nettwerk unter Vertrag sind, haben wir alle Freiheiten, die wir - wenn wir direkt bei EMI wären - nicht hätten. EMI ist nun mal ein Industrie-Label und übt leider sehr großen Druck auf seine Künstler aus. Mit dieser Regelung aber sind wir nur Nettwerk gegenüber Rechenschaft verpflichtet.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Ihr seht aber eure Musik mehr als europäisch denn amerikanisch, sorry kanadisch an ... .”

Skinny Puppy : “Ganz eindeutig. Ich meine, für uns hat immer nur europäische Musik gezählt, und so sind auch unsere Wurzeln. liegen auch die Wurzeln unserer Musik klar in Europa. Es gibt für uns keine einzige amerikanische Band, die wirkliche Industrial-Music macht. So empfinden wir es. Natürlich empfinden die Leute in Europa wieder ganz anders. Es ist möglich, dass sie unseren Sound als typisch kanadisch einstufen, weil mittlerweile recht viele kanadische Bands in dieser Art Musik operieren. Aber man kann schon sagen, es ist wirklich einfach, die ganze amerikanische Musikszene zu ignorieren - du verpasst wirklich nichts. Deswegen gibt es ja auch so viel Import-Plattenläden in Amerika. Die Leute haben einfach die Schnauze voll von all dem Mainstream. Geschmiere und importieren sich die guten Platten halt aus Europa. Ich meine : wir haben auch so angefangen. Unsere hauptsächlichen Einflüsse und Ideen stammen aus blosser “Mail-Communication”. Das heisst, es war ein einziges Hin und Her zwischen uns und unseren europäischen Freunden, postmässig. Wir sandten unsere Aufnahmen, die Europäer sandten uns ihre Aufnahmen und Ideen. Anders kommst du gar nicht ran an neue Impulse, neuartige Sounds und Innovationen.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Wer sind denn diese Europäer?”

Skinny Puppy : “Nun, das waren hauptsächlich kleine Labels, Vertriebe, aber auch Musiker direkt, die wir angingen. Allen voran natürlich Portion Control, die wir immar als die führende Technoband betrachteten. Wir korrespondierten jahrelang mit John Whybrew von Portion Control (Ex-Vorgruppe Depeche Modes), aber irgendwann änderten sie ihre Richtung und wurden mehr poppig. Wir sandten weiterhin unsere Briefe, bekamen aber plötzlich keine Antwort mehr, so hören wir halt damit auf. Ich bereue das sehr, weil viele Leuten sagen, wir klingen genau wie Portion Control und wir können nur sagen : Ja, das stimmt, wir klingen nach Portion Control, denn sie sind und bleiben unsere großen Vorbilder, wir liegen auf der gleichen Wellenlänge. Ihre ganze excessive, ausschweifende und ungebändigte Art war genau das, was wir musikalisch immer zu erreichen versuchten. Leider tun sie das heute nicht mehr, was wir wirklich nicht verstehen können. Ein enger Freund von Portion Control hat mir kürzlich erzählt, sie würden zu gerne die neuen Blancmange oder die neuen Depeche Mode werden. Aber das werden sie erstens nie schaffen und ausserdem passt es überhaupt nicht zu ihnen. Sie hätten lieber sich und ihrer grossartigen Musik treu bleiben sollen.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Themawechsel : Habt ihr eigentlich von allem Anfang weg Synthesizer benutzt?”

Skinny Puppy : “Nein, das ist uns zwar eher peinlich heute, aber für unsere allererste Aufnahme, haben wir ausschließlich Gitarren benutzt. Nachdem wir einen Song aufgenommen hatten, fanden wir jedoch, dass es wohl besser wäre, die Gitarren ganz weit weg zu legen, und so haben wir es bis heute gehalten.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Aber ihr benutzt doch auch heute noch Gitarren?”

Skinny Puppy : “Ja, das stimmt. Aber wir benutzen sie nicht in der gewohnten Art, sondern versuchen sie in einer ganz neuen Art zu verwenden, sehr aggressiv und sparsam. Im Grunde sind wir gar nicht auf Synthesizer versteift. Wir versuchen unsere Sounds einzusetzen um damit ein bestimmtes Feeling, ein Gefühl und eine Stimmung zu vermitteln. Wir sind eigentlich hauptsächlich an Soundstrukturen und nicht an eigentlichen Songstrukturen interessiert. Das heisst auch, dass wir grundsätzlich keinem Instrument gegenüber abgeneigt sind. Wichtig erscheint uns das Endprodukt, die Stimmung die du mit einem bestimmten Song, einer bestimmten Soundverflechtung erreichst, die Mittel, die du dazu benutzt sind nebensächlich. Wenn ein sogenanntes traditionelles, akustisches Instrument angebracht und passend ist, dann benutzen wir das ohne Skrupel.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Worin besteht denn der Hauptvorteil beim Spiel mit Synthesizern für euch?”

Skinny Puppy : “Nun, seit wir begonnen haben, mit Synthis zu arbeiten, hat sich viel geändert. Unser erster Synthesizer war ein äußerst billiges Werkzeug und Hauptvorteil war wahrscheinlich der tiefe Preis, haha. Das heisst nicht, dass er deswegen schlecht war, wir benutzen ihn noch heute. Aber die Technik hat sich so rasant entwickelt, dass wir bald fanden, mit den alten Synthesizern wären wir zu limitiert, beschränkt in den Möglichkeiten. Was uns heute halt am meisten fasziniert, und das empfinden wohl alle Technobands so, ist das Sampling. Mit einem wirklich guten Sampler hast du auf einem Schlag die Möglichkeit, alle vorhandenen Instrumente und Klänge zu spielen, die du sonst einzeln kaufen oder auftreiben müsstest. Das heisst, du kannst eine Geige, eine Gitarre, Piano - einfach jedes Instrument durch den Sampler laufen lassen und spielen.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Denkt ihr, dass sich Sampling dafür eignet, den perfekten Sound zu schaffen?”

Skinny Puppy : “Nun, vielleicht. Wir persönlich sind aber eigentlich mehr auf der Suche nach der unperfekten Musik, wenn du verstehst was ich meine. Perfektionismus tötet, was Songstrukturen und Songaufbau anbelangt. Perfektionismus suchen wir nur innerhalb unserer Samples und da ist das Gebiet nachwievor unbeschränkt. Das Gebiet des Samplings ist unserer Meinung nachwievor weitgehend unerschlossen und es gibt auch heute und in aller Zukunft, viele neue Wege zu entdecken und entwickeln. Das ist das Gebiet , das uns am meisten interessiert. Nicht der perfekte Song also, aber die perfekten Samples! Wobei es immer bestimmte Songs geben wird, die keine perfekten Samples, keine “clean”-Samples erfordern werden. Wir müssen also hier aufpassen, dass unsere Musik nicht zu steril wird. Zu viel perfekte Samples ergibt zu perfekte Musik und das wollen wir eigentlich weitgehendst vermeiden.”

Hakan Ehrnst / New Life : ”So ein Sampler ist aber im Gegensatz zu einem Synthie unheimlich teuer, nicht?”

Skinny Puppy : “Ja, allerdings! ... und sie sind auch heute noch zu teuer für uns. Wir mieten uns immer einen. Als uns Wilhelm Schroeder verließ (aka Bill Leeb, heute Front Line Assembly), da hatten wir das Glück, auf Dwayne Goettel zu stossen, der zuvor bei Psyche spielte. Er hatte lange Jahre gespart und so konnte er sich und und somit der Band zwei nagelneue, wunderbare Synthis anschaffen, haha!”
Natürlich erleichtern Synthesizer auch die Arbeit on Stage, wobei wir versuchen, möglichst wenig von Tape zu spielen, was nicht immer leicht ist. Aber ich habe schon eine Band erlebt, die haben wirklich nur noch markiert und die gesamte Musik kam einfach vom Tape. Wieso dann noch Synthies auf die Bühne stellen, wenn´s eh jeder merkt, dass alles Background ist?”

Hakan Ehrnst / New Life : “Achja, das scheint es ja immer mehr zu geben. Kennt ihr Yello? Die machen das ja auch so, wenn sie auftreten, was allerdings nur einmal in 1000 Jahren vorkommt!”

Skinny Puppy : “Ich (Cevin Key) kann dir aus meiner Erfahrung als Ex-Mitglied einer anderen Band folgendes Geschichtchen erzählen : Diese Band spielte mal mit einer sehr populären Band aus England, die alle jungen Kids in ihr Herz geschlossen hatten, Duran Duran; und auch diese wirklich weltweit erfolgreiche Band benutzte fast 75% Tapes Live. Stell dir mal vor, das war dann wirklich “The great Rock´n Roll-Swindle!”. Wir verstehen es einfach nicht, gerade weil Duran Duran einen Sound machen, den man wunderbar auf der Bühne reproduzieren kann : Gitarren, Bass, Drums, Gesang. Währenddem wir bestimmte Dinge einfach unmöglich Live wiederholen können. Wenn wir im Studio 3 Stunden an einem bestimmten Snare oder einem Tape-Effekt arbeiten, dann gibt es für uns einfach keine Möglichkeit, das Live auf die gleiche Art und Weise zu wiederholen. Dann wird halt improvisiert und wir haben bewiesen, dass das geht. Auch im Studio übrigens. Auf unserer MIND:T.P.I.-LP sind zwei Titel auf diese Art entstanden : spontan, improvisiert. Bei einem Song, da sass nur grad die Bassline und wir hatten keine Idee, wie wir weitermachen sollten. Als wir ein paar Stunden später das Studio verließen, war der Song zu unserem Erstaunen fertiggestellt. Bi einem anderen Song war´s noch krasser : das Tape lief und wir drehten das Radio auf und schnitten einfach mit, was gerade lief, dazu improvisierten wir live im Studio und der Song war gebongt. Ich glaube wir nannten ihn “Stairs and Flowers”. So etwas kannst du einfach nicht wiederholen, der ganze Song war Improvisation vom ersten bis zum letzten Ton.”

Hakan Ehrnst / New Life : “... nun ihr könnt die gleiche Radiostation wieder einschalten ... .”

Skinny Puppy : “Nein, wir wissen nicht mal, welche Station eingeschaltet war, haha!”

Hakan Ehrnst / New Life : “Ihr denkt also, dass diese Technik eurer Phantasie mehr Spielraum lässt?”

Skinny Puppy : “Ja, unbedingt! Wir versuchen möglichst viel live, aus dem Feeling, unserer Stimmung herauszumachen. Nichts in unserer Musik soll vorgedacht oder vorbereitet klingen, wir wollen nichts heute beginnen, die Nacht darüber schlafen und in zwei Tagen fertigstellen. Da würden wir uns zu eingeengt fühlen und unserer Musik ginge wohl das Wichtigste, nämlich das spontane Element verloren.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Habt ihr eigentlich einen Unterschied in den Publikumsreaktion im Vergleich zu eurer letzten Tour 1986 feststellen können?”

Skinny Puppy : “Ja, ganz bestimmt sogar! Während die Leute 1986 erst noch etwas ratlos unserer Show und unserer Show gegenüber zu sein schienen, sind die Leute dieses Jahr viel aktiver, interessierter und lebendiger gewesen. Ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass wir in der Zwischenzeit doch schon etwas bekannter sind und viele Leute schon mit einer bestimmten Vorstellung zu unseren Konzerten kommen, während 1986 viele Leute überhaupt keine Ahnung hatten, was von uns zu erwarten wäre.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Besteht bei einer so exzessiven, durchdachten Show nicht auch die Gefahr, dass dabei die Musik in den Hintergrund gerät?”

Skinny Puppy : “Also, erstens kann ich nicht sagen, dass unsere Show durchdacht ist. Es mag zwar den Anschein erwecken, aber wie ich schon gesagt habe, versuchen wir Live möglichst viel spontan zu machen, das heisst keine unserer Shows gleichen sich bis ins Detail. Ich denke, unsere Musik lässt dem Zuhörer offen, was der davon denken will, wir machen nur wenige Statements während der Show. Wir präsentieren die Musik in einer Art, die den Zuhörer zum Nachdenken bringt und ihm alle Möglichkeiten offen lässt, sich eigene Bilder zu unserem Sound zu machen.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Wie empfindet ihr das schwedische Publikum im Vergleich mit dem Rest Europas oder der Welt?”

Skinny Puppy : “Nun, es ist glaube ich kein Geheimnis mehr, dass es hier sehr viele Radikale, politisch Radikale gibt.”

Hakan Ehrnst / New Life : “Ich glaube aber eher, dass diese Leute einem bestimmten Image unterliegen ... .”

Skinny Puppy : “Politik ist ein Image! Wir haben bisher vor allem in Holland und zwei Gigs in Deutschland gespielt. Das Publikum war eigentlich überall etwa gleich, aber hier in Schweden scheint ein großer Teil des Publikums aus regelrechten Neo-Nazis zu bestehen, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Ich meine, die Leute haben hier doch alles. Was soll dann all diess Nazistische Getue?”

Hakan Ehrnst / New Life : “Wie wird das neue Album im Vergleich zur letzten LP klingen?”

Skinny Puppy : “Anders auf jeden Fall! Die letzte LP haben wir in 3 Wochen eingespielt und für die neue LP brauchten wir 4 Monate. Das heisst, wir hätten es auch in 3 Wochen machen können. Aber wir wollten erstmals die Möglichkeit haben, aus verschiedenen Songs die besten auszusuchen. Wir haben für diese LP insgesamt über 40 Songs aufgenommen, hätten also problemlos eine Doppel-LP veröffentlichen können. Ich will damit nicht sagen, dass unsere früheren Platten schlechter waren als unsere kommende. Aber für die erste LP hatten wir ein Budget von 600 $, für die zweite bereits ein Budget von 5000 $ und der Erfolg hat uns ermöglicht, jetzt eben noch mehr Zeit für unsere Produktionen zu verwenden. Natürlich besteht da immer die Gefahr, abzuschweifen, Songs zu perfekt zu machen.Aber ich denke doch, dass wir mittlerweile Erfahrung genug haben, das eben grade nicht geschehen zu lassen. Mit anderen Worten : Auch wenn wir für diese LP so viel Zeit wie nie zuvor aufgewendet haben, bedeutet das nicht zwingendermassen, dass sie überproduziert ist. Wir nehmen nachwievor alle Songs zuhause auf, gehen erst dann ins Studio, um sie abzumischen, zu ergänzen, umzumodeln und das Ergebnis unterscheidet sich nicht allzustark von unseren ersten “Gehversuchen”. Ich glaube aber sagen zu können, dass wir hinter unserer Neuen LP voll stehen können. Wir hatten gerade durch die Möglichkeit, mehr Zeit dafür zu investieren, erstmals die Gelegenheit, all das zu tun, was wir schon immer wollten und das Ergebnis überzeugt und wirklich 100 %ig. Ich glaube, in gewisser Hinsicht darf man das neue Album schon als Album besserer Qualität bezeichnen, einfach darum, weil es genau unseren Anforderungen und Wunschen entspricht.”

 

 

12" : Chainsaw

12" : Dig It

12" LP : Cleanse, Fold And ...

12" LP : Mind - The ...

 

 

 

 

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New Life - 13 Years Of Electronic Lust


01. Laibach - Geburt einer Nation 4:20
02. Front 242 - Quite Unusual 4:57
03. Chris & Cosey - Driving Blind 5:50
04. Moev - Wanting 6:22
05. Skinny Puppy - The Choke 5:00
06. Click Click - I Rage, I Melt 6:27
07. Die Krupps - Machineries Of Joy 6:31
08. Mussolini Headkick - Your God Is Dead 3:52
09. Numb - Hanging Key 6:15
10. Psyche - Brain Collapse 4:08
11. The Klinik - Cold As Ice 6:11
12. Front Line Assembly - Landslide 4:45
13. Cassandra Complex - One Millionth Happy Customer (EBM-Mix 1994) 6:00
14. Nitzer Ebb - Let Beauty Loose 2:23
15. Severed Heads - New Life 4:07

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